Installation

Im Folgenden versuche ich Step-By-Step die Installation von Pdf2Mapi zu erklären. Ich beschränke mich dabei auf die Einrichtung unter Windows XP. Unter Vista wird sie ähnlich aussehen (habe es selber noch nicht gemacht). Die Einrichtung unter Windows9x verläuft ähnlich, bis auf die Tatsache, dass die Dateien p2mServer.exe und p2mDriver.exe nicht benötigt werden.

Die Installation im Einzelnen:

  • Schritt 1: Ghostscript installieren
    Ghostscript Installation Schritt 1

Als erstes ist der Download von Ghostscript erforderlich. Nach erfolgtem Download, bitte die heruntergeladene Datei starten und den Installationsanweisungen folgen.Ghostscript Installation Schritt 2

Entsprechend der Anleitung von Rumborak, empfehle ich als Installationsverzeichnis “C:\gs” und gehe auch in den folgenden Anleitungen davon aus, dass dieses verwendet wird. Die Option “Install Ghostscript Fonts” ist unbedingt erforderlich!

  • Schritt 2: Redmon installieren

Redmon kann als Zip-Archiv heruntergeladen werden. Einfach das Archiv auspacken (z.B. c:\gs\redmon\) und die enthaltene Setup.exe ausführen.

Achtung: Sollte Redmon bereits in einer anderen Sprachversion installiert sein, kann es zu Konflikten im Betrieb kommen. Sollte sich im Systemverzeichnis eine Datei namens redmonnt.dll befinden, ist Redmon aller Wahrscheinlichkeit nach bereits installiert.

  • Schritt 3: Pdf2Mapi installieren

Die Installation von Pdf2Mapi ist ebenfalls relativ simpel. Einfach die Dateien im Archiv in ein Verzeichnis entpacken (z.B.: C:\gs\pdf2mapi\)

  • Schritt 4: Einrichten des Druckers

Die Einrichtung des Druckers erfolgt dann mit den Windows Boardmitteln:

In der “Systemsteuerung” bzw. unter “Drucker und Faxgeräte” einen neuen Drucker mittels Klick auf “Drucker hinzufügen” anlegen und wie in den folgenden Screenshots beschrieben einrichten.

Drucker Einrichtung 2

Die Einrichtung erfolgt als lokaler Drucker (Plug & Play abschalten!).

Drucker Einrichtung 3

Als Anschluss muss ein neuer Anschluss vom Typ “Redirected Port” (bei internationalem Redmon) bzw. “Umgeleiteter Anschluß” (deutsche Variante von Redmon installiert).

Drucker Einrichtung 4

Der Name des Anschlusses darf frei gewählt werden.

Drucker Einrichtung 5

Wer das Treiberpaket von Rumborak installiert hat, kann die entsprechenden Treiber verwenden (ggfs. noch Beta). Ansonsten tut es auch der “Apple Color LW 12/660 PS” vom Hersteller Apple. Wichtig ist nur, dass es sich bei dem verwendeten Druckertreiber um einen Postscript-Treiber (erkennbar an dem Kennzeichen “PS”) handelt und dass die Farboption (Color) vorhanden ist. Eventuell muss man mit verschiedenen Treibern spielen, da sie sich teilweise durch unterschiedliche Einstellungen (Speicher, Ränder, etc.) unterscheiden.

Die restlichen Optionen sind wahlfrei. Die Erstellung einer Testseite ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

  • Schritt 5: Einrichten des Druckeranschlusses

Die Konfiguratoion des Anschlusses erfolgt über die Eigenschaften des neu erstellten Druckers. Zunächst muss der Anschluss wie folgt umgeleitet werden:

Anschluss Konfiguration 1

Den neu erstellten Anschluss (Hier “RPT1:”) wählen und mit Klick auf den Button “Konfigurieren”, die Redmon-Optionen öffnen.

Anschluss Konfiguration 2

Unter “Redirect this port to the program:” (Redmon englisch) oder “Anschluß auf folgendes Programm umleiten” (Redmon deutsch) wird “p2mdriver.exe” mit vollständigem Pfad eingegeben (hier “c:\Programme\gs\pdf2mapi\p2mDriver.exe”). Die übrigen Optionen bleiben unberührt. Unter Win9x kann hier “pdf2mapi.exe” direkt angegeben werden (natürlich mit vollständigem Pfad), da Benutzerrechte hier keine Rolle spielen..

Anschluss Konfiguration 3

Auf dem Reiter “Erweitert” ist unbedingt das Häkchen bei “Erweiterte Druckfunktionen aktivieren” zu entfernen, ansonsten wird der Postscript-Output eventuell abgeschnitten und die PDF-Dateien werden unvollständig erzeugt.

Somit wäre die Einrichtung abgeschlossen.

Da alles was über Redmon aufgerufen wird mit den Rechten des Systemusers und dessen Profil laufen würde, ist es erforderlich, den Druckoutput wieder in den Userkontext des Benutzers zu bekommen. Andernfalls kann es sein, dass die erzeugten Dateien in Verzeichnisse abgelegt werden, auf die der Benutzer keinen Zugriff hat. Kniffe, die es ermöglichen, sich im Systemkontext das Profil des Benutzers zu greifen und in dessen Rechten zu agieren, habe ich mir erspart.

Um aber die PDF-Dateien (oder auch Bild-Dateien) zum Benutzer zu bekommen, muss auf dessen Seite das Programm “p2mServer.exe” gestartet werden. Dieses Programm öffnet eine named pipe, um die Druckdaten von “p2mDriver.exe” entgegen zu nehmen, um sie dann “pdf2mapi.exe” und somit Ghostscript zur Verarbeitung zu übergeben.

“p2mServer.exe” fristet als kleines P sein Dasein im Systray. Wahlweise kann es via Autostart oder bei Bedarf gestartet werden. Wichtig ist nur, dass “p2mServer.exe” zur Übernahme der Druckdaten läuft, wenn über den neu erstellten Drucker gedruckt werden soll.

Erste Tests haben die Funktion unter Vista ebenfalls bestätigt.